Zwei berufliche Welten, ein roter Faden
Ich arbeite seit mehr als zwei Jahrzehnten in Bereichen, in denen Entscheidungen selten auf vollständigen Informationen beruhen.
Internationale klinische Forschung als Ausgangspunkt
Meine berufliche Laufbahn begann in der internationalen klinischen Forschung. Psychiatrische und neurologische Studien, komplexe Projektstrukturen, regulatorische Anforderungen und die Leitung internationaler Teams gehörten dabei ebenso zu meinem Alltag wie Situationen, in denen schnell entschieden werden musste, ohne die Genauigkeit aus den Augen zu verlieren.
Eine ausgeprägte analytische Fähigkeit und schnelle Auffassungsgabe haben meine Arbeit über viele Jahre geprägt. Auch komplexe Situationen kann ich rasch strukturieren, relevante Informationen voneinander trennen und daraus eine belastbare Einschätzung entwickeln.
Dabei geht es darum, schnell zu erkennen, welche Fragen zuerst gestellt werden müssen.
Substanz statt Berufsbezeichnung
Klinische Forschung bedeutete für mich Verantwortung für internationale Studien, Qualität, operative Abläufe, Risiken und Teams. Entscheidungen müssen fachlich nachvollziehbar, praktisch umsetzbar und häufig unter erheblichem Zeitdruck getroffen werden.
Strukturiertes und vorausschauendes Arbeiten ist dabei unabdingbar.
Planung dient keinem Selbstzweck. Denn Projekte halten sich nicht an PowerPoint-Folien.
Ruhe und Präzision unter Druck
Komplexität führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Häufig produziert sie zunächst nur mehr Informationen.
Ich bin es gewohnt, auch in solchen Situationen ruhig und zielgerichtet zu arbeiten. Ich prüfe, priorisiere und entscheide, ohne aus Zeitdruck künstliche Gewissheit zu machen.
Genauigkeit mit Augenmaß
Sorgfalt und Geschwindigkeit sind dabei keine Gegensätze. Entscheidend ist, zu wissen, wo Genauigkeit notwendig ist und wo zusätzliche Analyse keinen Erkenntnisgewinn mehr bringt.
Das gilt in klinischen Projekten genauso wie in der psychologischen Arbeit.
Prüfen statt vorschnell festlegen
Meine Arbeitsweise ist ruhig, überlegt, zielgerichtet und präzise. Dazu gehört Initiative ebenso wie die Bereitschaft, meine erste Einschätzung noch einmal zu überprüfen.
Nicht jede Hypothese überlebt diesen Schritt. Das ist ausdrücklich so vorgesehen.
Ein erweiterter Blick
Die Beschäftigung mit Psychologie, Psychopathologie und Verhaltensanalyse hat meinen analytischen Blick erweitert.
Hier reichen Zahlen, Prozesse und Kennzahlen allein nicht mehr aus. Wahrnehmung, Verhalten, Kommunikation und situativer Kontext kommen hinzu. Gerade deshalb wird sauberes Denken wichtiger.
Psychologie ist komplex. Man muss sie deshalb nicht zusätzlich verkomplizieren.
Genau hinsehen, Zusammenhänge verstehen und erst dann entscheiden
Risiken werden selten kleiner, nur weil man sie nicht genauer betrachtet.
Der gemeinsame Nenner ist deshalb für mich nicht eine bestimmte Methode, sondern eine Haltung:
genau hinsehen, Zusammenhänge verstehen und erst dann entscheiden.
Was beide Welten verbindet
Klinische Forschung und Psychologie beschäftigen sich mit sehr unterschiedlichen Fragestellungen.
Trotzdem begegne ich in beiden Bereichen immer wieder denselben Grundproblemen.
Menschen können sich irren.
Naheliegende Erklärungen können falsch sein.
Seminare und Fachbeiträge
Neben meiner beratenden und fachlichen Arbeit vermittle ich komplexe Inhalte in Seminaren und Fachbeiträgen.
Dabei verfolge ich denselben Anspruch wie in meiner übrigen Arbeit: Inhalte sollen verständlich werden, ohne fachlich weichgespült zu werden.
Verständlich heißt nicht vereinfacht
Ich schreibe unter anderem über Diagnostik, Fallarbeit und typische Denkfehler und veröffentliche Fachbeiträge bei externen Medien.
Verständlichkeit und fachliche Tiefe schließen sich nicht aus. Man muss sich nur etwas mehr Mühe geben.
Heute verbinde ich meine Erfahrung aus internationaler klinischer Forschung mit psychologischer Fachkompetenz, Risikoanalyse und Verhaltensanalyse.
Gute Entscheidungen beginnen nicht mit einer Antwort.
Sie beginnen mit einer sauberen Frage.
Hinweise zu den Angeboten
Keine Behandlung oder Diagnostik
Die Angebote von Triebe Life Counseling dienen – je nach Format – der fachlichen Weiterbildung, Reflexion, Selbsterfahrung sowie der psychologischen Gesprächs- und Verhaltensanalyse. Sie ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung.
Im Rahmen der Angebote erfolgen keine klinische Diagnostik, Krisenintervention oder therapeutische Versorgung.
Teilnahme und Eignung
Die Angebote richten sich ausschließlich an volljährige Personen.
Sie sind nicht für die Versorgung akuter psychischer Krisen, medizinischer oder psychiatrischer Notfälle sowie akuter Selbst- oder Fremdgefährdung bestimmt. Ebenso ersetzen sie keine erforderliche medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.
Teilnehmer sind selbst dafür verantwortlich, vor der Buchung zu prüfen, ob das jeweilige Angebot für ihre persönliche Situation und Zielsetzung geeignet ist.
Verbraucher- und Unternehmerbuchungen
Die Angebote richten sich – abhängig von der jeweiligen Leistungsbeschreibung – an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und/oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht, gelten ausschließlich für Verbraucher. Ergänzend gelten die jeweils bei der Buchung einbezogenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Widerrufsinformationen.
Urheberrecht
Die auf dieser Website veröffentlichten eigenen Texte, Grafiken, Gestaltungselemente und sonstigen Inhalte von Triebe Life Counseling sind, soweit gesetzlich geschützt, urheberrechtlich geschützt.
Eine Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Nutzung außerhalb der gesetzlich zulässigen Grenzen bedarf der vorherigen Zustimmung von Triebe Life Counseling.
Soweit Inhalte Dritter verwendet werden, bleiben deren Rechte unberührt. Entsprechende Inhalte werden, soweit erforderlich, als solche gekennzeichnet.